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Wohnhaus mit Holzfassade, auf dem Ziegeldach Photovoltaikmodule und daneben Solarthermie-Kollektoren

Strom­speicher nachrüsten bei bestehender PV-Anlage

Ihre PV-Anlage läuft schon. Tagsüber geht der Strom vom Dach ins Netz, abends kaufen Sie ihn zurück. Ein Speicher schließt diese Lücke auch Jahre nach der Installation. Ob er zu Ihrer Anlage passt, entscheidet die Technik, die bereits im Haus steht.

Eigenverbrauch

Was ein Speicher in einer laufenden Anlage ändert

Abends laufen Waschmaschine, Herd und Wallbox, geliefert hat die Anlage aber mittags. Ein Speicher verschiebt den Solarstrom vom Mittag in den Abend. Am Dach ändert sich dafür nichts, die Module bleiben, wo sie sind.

Nachrüsten heißt: Die Anlage bleibt, der Speicher kommt dazu. Wie viel Ihnen das bringt, hängt an Ihrem Stromverbrauch und daran, wann er anfällt. Das rechnen wir vor dem Angebot mit Ihren Verbrauchsdaten durch.

Nachrüstung anfragen
Modularer Stromspeicher aus gestapelten Batteriemodulen an einer Kellerwand

Vor-Ort-Termin

Was wir vor dem Nachrüsten prüfen

Vier Dinge entscheiden, ob und wie ein Speicher in eine bestehende Anlage passt. Alle vier sehen wir uns beim Vor-Ort-Termin selbst an. Fotos vorab helfen uns bei der Vorbereitung, ersetzen den Termin aber nicht.

Wechselrichter

Der vorhandene Wechselrichter entscheidet, ob der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter bekommt oder direkt auf der Gleichstromseite angebunden wird. Daran hängt der Aufwand.

Zählerschrank

Im Schrank braucht es Platz für Sicherungen, Zähler und Messtechnik. Wie viel davon frei ist, sehen wir vor Ort. Ist der Schrank voll, gehört die Erweiterung mit ins Angebot.

Alter und Zustand der Anlage

Baujahr, verbaute Module, Wechselrichtertyp und die Frage, ob noch Garantie läuft. Das bestimmt mit, welcher Weg sich für Sie rechnet.

Aufstellort

Der Speicher braucht einen trockenen, frostfreien Platz mit Abstand zur Wand, zum Beispiel im Keller oder in der Garage.

Anschluss

AC oder DC: zwei Wege zum Speicher

Bei der AC-Kopplung bekommt der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter und wird hinter dem Zähler ins Hausnetz eingebunden. Ihr vorhandener Wechselrichter bleibt unangetastet, die Anlage läuft weiter wie bisher. Dieser Weg funktioniert auch dann, wenn PV-Anlage und Speicher von verschiedenen Herstellern stammen.

Bei der DC-Kopplung hängt die Batterie auf der Gleichstromseite, dafür braucht es einen Hybridwechselrichter. Steht ohnehin ein Wechselrichtertausch an, weil das Gerät in die Jahre gekommen ist, kann dieser Weg der sinnvollere sein. Welcher von beiden bei Ihnen passt, sagen wir Ihnen nach dem Vor-Ort-Termin und nicht am Telefon.

Nachträglich belegtes rotes Ziegeldach: schwarze Photovoltaikmodule in versetzten Reihen um Kamin und Dachfenster herum

Fremdanlagen

Wenn eine andere Firma Ihre Anlage gebaut hat

Wir rüsten auch Anlagen nach, die wir nicht gebaut haben. Der Unterschied liegt im Vorlauf. Bei unseren eigenen Kunden liegen Anlagenschema, Wechselrichtertyp und Anmeldedaten bei uns im Haus. Bei einer fremden Anlage müssen die Unterlagen erst beschafft werden, beim Errichter, beim Vorbesitzer oder beim Netzbetreiber. Wer dabei welchen Teil übernimmt, klären wir im Rückruf.

Was Sie selbst dahaben, hilft uns dabei: Rechnung, Datenblätter, Inbetriebnahmeprotokoll und die Zugangsdaten zum Monitoring. Die Vorbereitung dauert bei einer fremden Anlage deshalb länger als bei einer eigenen. An der Umsetzung selbst ändert das nichts.

Weißes Wohnhaus mit rotem Ziegeldach, Photovoltaikmodule belegen nur die rechte Dachhälfte

Nach 20 Jahren

Wenn die Einspeise­vergütung ausläuft

Die Einspeisevergütung läuft 20 Jahre. Für Anlagen aus den ersten Jahren nach 2000 ist dieser Zeitraum vorbei oder endet bald, und wer danach weiter alles einspeist, bekommt dafür deutlich weniger. Ein Speicher ist ein Weg, den Strom stattdessen im Haus zu behalten.

Wenn Ihre Anlage aus dieser Zeit stammt, sehen wir uns an, ob ein Speicher der sinnvolle nächste Schritt ist.

Wohnhaus mit Metallfassade und schwarzen Photovoltaikmodulen auf dem Satteldach, davor eine Terrasse mit Pflanzen

Ablauf

So läuft die Nachrüstung ab

Fünf Schritte von der Anfrage bis zum angeschlossenen Speicher. Wie lange das bei Ihnen dauert, sagen wir Ihnen nach dem Vor-Ort-Termin.

  1. 01

    Anfrage

    Über das Formular oder telefonisch unter 07803 9254450 (Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr). Ein paar Sätze zu Ihrer Anlage reichen uns fürs Erste.

  2. 02

    Rückruf

    Wir klären die Eckdaten und bitten Sie um Fotos von Zählerschrank, Wechselrichter und Aufstellort.

  3. 03

    Vor-Ort-Termin

    Wir sehen uns die Anlage selbst an und nehmen auf, was wir für die Auslegung brauchen.

  4. 04

    Angebot im Büro

    Sie kommen zu uns nach Berghaupten. Dort gehen wir Speichergröße, Anbindung und Preis Position für Position durch.

  5. 05

    Montage und Anmeldung

    Unser Team stellt den Speicher auf und schließt ihn an. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, sie läuft digital und ohne Unterschrift von Ihnen. Bei der Registrierung im Marktstammdatenregister unterstützen wir Sie.

Meisterbetrieb

Warum SEB-Solar?

Ein Speicher hängt am Zählerschrank, das ist Elektrotechnik. Diesen Teil macht bei uns der eigene Meisterbetrieb, Planung und Montage laufen im Haus.

Elektrik aus dem eigenen Haus

Zählerschrank, Absicherung und Anschluss macht unser Meisterbetrieb, kein zweites Gewerk nötig.

Feste Partner-Systeme

Nachgerüstet wird mit den Systemen, mit denen wir arbeiten: FENECON-Fachpartner und IBC SOLAR Partner 2025.

Auch danach erreichbar

Wartungsverträge gibt es bei uns nicht. Zeigt der Speicher später eine Fehlermeldung, erreichen Sie uns direkt, abgerechnet wird nach Aufwand.

1000+

Speichersysteme installiert und angeschlossen

3000+

PV-Anlagen geplant und montiert

40+

Jahre Elektrotechnik im Familienbetrieb

5,0

von 5 Sternen bei Google

Kann ich einen Speicher in meine bestehende PV-Anlage nachrüsten?

Ja. Ob der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter bekommt oder auf der Gleichstromseite hängt, entscheidet Ihr vorhandener Wechselrichter. Ob Platz für Sicherungen und Messtechnik bleibt, entscheidet der Zählerschrank. Beides sehen wir beim Vor-Ort-Termin, erst danach nennen wir Ihnen Anschlussweg und Speichergröße.

Muss mein Wechselrichter dafür getauscht werden?

Nicht zwingend. Bei der AC-Kopplung bekommt der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter, Ihr bestehendes Gerät bleibt, wie es ist. Ein Tausch kommt dann ins Gespräch, wenn der Wechselrichter ohnehin am Ende seiner Zeit ist oder eine DC-Anbindung die bessere Lösung wäre.

Rüsten Sie auch Anlagen nach, die eine andere Firma gebaut hat?

Ja. Bei einer fremden Anlage müssen die Unterlagen vorher beschafft werden, beim Errichter, beim Vorbesitzer oder beim Netzbetreiber. Alles, was Sie selbst haben, beschleunigt das: Rechnung, Datenblätter, Inbetriebnahmeprotokoll und die Zugangsdaten zum Monitoring.

Ist meine Anlage zu alt für einen Speicher?

Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Entscheidend sind Zustand und Technik: Wechselrichter, Verkabelung, Zählerschrank und die Frage, wie lange die Module noch liefern. Das sehen wir uns vor Ort an, bevor wir ein Angebot machen.

Reicht ein Speicher mit 10 kWh zum Nachrüsten?

Das hängt an Ihrem Verbrauch und daran, wie viel Strom Ihre Anlage abends übrig hat. Ob 10 kWh passen oder ob eine Nummer kleiner oder größer sinnvoller ist, rechnen wir vor dem Angebot mit Ihren Verbrauchsdaten durch. Größen und Preisspannen stehen unter Speichergröße und Kosten.

Ich habe einen SENEC-Speicher. Betreuen Sie den weiter?

Ja, bestehende SENEC-Geräte betreuen wir im Service weiter. Neu verkaufen wir SENEC nicht mehr. Was wir für Bestandsgeräte übernehmen, steht auf der Seite SENEC-Service für Bestandsanlagen.

Unverbindlich anfragen

Speicher für Ihre bestehende Anlage?

Schreiben Sie uns kurz, welche Anlage bei Ihnen läuft und seit wann. Wir melden uns zurück und klären den Rest vor Ort.

Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr · info@seb-solar.de · Im Fruchtfeld 15, 77791 Berghaupten · Route öffnen