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Schwarzwaldhof mit großer Photovoltaikanlage auf dem alten Ziegeldach, davor eine Holzterrasse

Photovoltaik auf dem Altbau: Dach­sanierung und Denkmalschutz

Ein altes Dach trägt nicht automatisch eine PV-Anlage. Und ein Dach, das in wenigen Jahren ohnehin neu gedeckt wird, sollte die Module nicht zweimal tragen müssen. Wir sehen uns Dachstuhl, Dachhaut und Elektrik bei Ihnen vor Ort an, bevor wir planen.

Vor der Planung

Erst das Dach ansehen, dann die Module planen

Für Photovoltaik bei Denkmalschutz braucht es eine Genehmigung, das Dach selbst sehen wir uns vor Ort an. Beim Altbau entscheidet nicht das Baujahr, sondern der Zustand von Dachstuhl, Eindeckung und Elektrik.

3D-Modell eines älteren Wohnhauses mit steilem Ziegeldach, Gaube und Schornstein, links und rechts der Gaube je ein Modulfeld: Solarstrom läuft zum Giebel und hinunter zum Zählerschrank

Was wir beim Vor-Ort-Termin ansehen

  1. Tragwerk und Dachstuhl

    Sparrenabstand, Zustand des Holzes und die Schneelast am Standort. Die Anlage bringt Gewicht auf ein Dach, das dafür ursprünglich nicht ausgelegt war.

  2. Dachhaut und Eindeckung

    Alte Ziegel werden spröde und brechen beim Betreten. Wir schauen, ob die Eindeckung eine Montage verträgt und wie viele Jahre sie noch vor sich hat.

  3. Befestigung und Dichtigkeit

    Dachhaken sitzen am Sparren, nicht am Ziegel. Bei alten Dächern entscheidet der Aufbau darunter, welches Montagesystem infrage kommt.

  4. Elektrik und Zählerplatz

    Ob im Zählerschrank Platz und Absicherung für eine Einspeisung vorhanden sind, sieht man erst, wenn man ihn öffnet. Die Elektrik kommt bei uns vom eigenen Elektromeister.

Worauf es ankommt

Photovoltaik und Denkmalschutz: worauf es am Altbau ankommt

Diese vier Punkte klären wir mit Ihnen, bevor ein Angebot entsteht.

PV bei Denkmalschutz

Steht Ihr Haus unter Denkmalschutz, brauchen Sie eine Genehmigung. Zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde: je nach Gemeinde das Landratsamt Ortenaukreis oder die Stadtverwaltung. Klären Sie das, bevor Sie planen.

Gestaltungssatzung der Gemeinde

Liegt das Gebäude im Geltungsbereich einer Gestaltungssatzung, macht die Gemeinde Vorgaben, etwa zu Farbe, Fläche oder Sichtbarkeit von der Straße. Entschieden wird am einzelnen Objekt.

Wir sagen es vor dem Angebot

Kommt das Dach in absehbarer Zeit herunter, setzen wir keine Anlage darauf, ohne Sie darauf hinzuweisen. Das sagen wir vor dem Angebot und nicht danach.

Dach zuerst?

Dach­sanierung und PV-Anlage in einem Zug

Dach zuerst oder Anlage zuerst? Drei Fragen, die wir beim Termin mit Ihnen durchgehen.

  1. Liegen auf dem Dach alte Faserzementplatten?

    • JaDas klären wir zuerstÄltere Faserzementplatten können Asbest enthalten, dann gelten besondere Regeln. Wir sehen uns das Baujahr vor Ort an und sagen Ihnen, was daraus folgt.
    • NeinWeiter zur EindeckungDann zählt, in welchem Zustand die Eindeckung ist.
  2. Ist die Eindeckung in Ordnung und hält sie noch lange?

    • JaWir montieren auf dem bestehenden DachDachhaken sitzen am Sparren, nicht am Ziegel. Entscheidend ist der Zustand von Dachstuhl und Eindeckung, nicht das Baujahr.
    • Am EndeErst sanieren, dann die AnlageIst die Eindeckung mürbe oder undicht, kommt zuerst Ihr Dachdecker. Dachdeckerarbeiten gehören nicht zu unseren Leistungen.
    • In ein paar Jahren fälligDann stellt sich die dritte FrageDie Anlage geht technisch, die Frage ist der Zeitpunkt.
  3. Jetzt montieren oder beides in einem Zug?

    • Jetzt montierenSpäter einmal ab und wieder draufFür die Sanierung müssen Module und Unterkonstruktion im betroffenen Bereich herunter, werden zwischengelagert und danach neu montiert.
    • In einem ZugGerüst einmal, Sparrenlage bekanntDie Fläche ist frei zugänglich, die Befestigungspunkte lassen sich planen, statt sie aus dem Bestand heraus zu suchen. Wird nur ein Teil saniert, kommt die künftige Modulfläche zuerst dran.

Aus der Ortenau

Photovoltaik auf alten Dächern in der Ortenau

SEB-Solar gibt es seit 2004 in Berghaupten, die Elektrotechnik im Familienbetrieb deutlich länger. Gearbeitet wird im Ortenaukreis, vom Kinzigtal bis in den Raum Offenburg.

  • Alles aus einer HandBeratung, Planung, Montage, Elektrik und Anmeldung laufen bei uns zusammen.
  • Anschluss vom ElektromeisterDer Anschluss kommt aus dem eigenen Haus, mit über 40 Jahren Elektrotechnik im Hintergrund.
  • Papierkram inklusiveDen Netzbetreiber melden wir für Sie an, digital und ohne Unterschrift.

Ablauf

So kommen Sie zur PV-Anlage auf dem alten Dach

Sechs Schritte von der ersten Anfrage bis zur Anlage, die Strom liefert. Am Altbau helfen uns Fotos von Dach, Dachboden und Zählerschrank schon vor dem Termin.

  1. 01

    Anfrage

    Über das Formular oder telefonisch unter 07803 9254450, Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr.

    Anfrage starten
  2. 02

    Rückruf

    Wir klären am Telefon die wichtigsten Punkte und bitten bei Bedarf um Fotos von Dach und Zählerschrank.

  3. 03

    Vor-Ort-Termin

    Wir sehen uns Dach, Zählerplatz und Verbrauch an. Erst danach rechnen wir die Anlage durch.

  4. 04

    Angebot im Büro

    Das Angebot besprechen wir bei uns in Berghaupten, mit Dachbelegung, Technik und Preis auf dem Tisch.

  5. 05

    Montage

    Unser eigenes Team baut die Anlage auf, der Elektromeister setzt den Anschluss.

  6. 06

    Inbetriebnahme

    Wir melden die Anlage beim Netzbetreiber an und übergeben sie Ihnen betriebsbereit.

Zum ausführlichen Ablauf der Planung

Muss mein altes Dach vor der PV-Anlage saniert werden?

Nicht grundsätzlich. Entscheidend ist der Zustand von Tragwerk und Eindeckung, nicht das Baujahr. Beim Vor-Ort-Termin sehen wir uns beides an. Ist die Eindeckung noch in Ordnung, montieren wir darauf. Ist sie am Ende, raten wir zur Sanierung zuerst.

Lohnt es sich, Photovoltaik mit der Dachsanierung zusammen zu machen?

Ja, wenn die Sanierung ohnehin ansteht. Sie sparen sich den späteren Ab- und Wiederaufbau: Für eine Dachsanierung müssen Module und Unterkonstruktion im betroffenen Bereich herunter, zwischengelagert und danach neu montiert werden. Wie stark das bei Ihnen ins Gewicht fällt, hängt vom Umfang der Sanierung ab. Das rechnen wir Ihnen im Angebot offen vor.

Darf ich auf ein denkmalgeschütztes Haus eine PV-Anlage bauen?

Möglich ist es, genehmigungsfrei ist es nicht. Sie brauchen die Zustimmung der unteren Denkmalschutzbehörde, je nach Gemeinde sitzt die im Landratsamt Ortenaukreis oder bei der Stadtverwaltung. Klären Sie das, bevor Sie planen: Wir bekommen dann ein Angebot hin, das zur Auflage passt, statt eines, das daran scheitert.

Wer prüft, ob mein Dach die Anlage trägt?

Den ersten Blick machen wir selbst beim Termin: Sparrenabstand, Zustand des Holzes, Eindeckung. Wenn uns etwas nicht gefällt, sagen wir es Ihnen.

Decken Sie auch das Dach?

Nein. Wir planen und montieren PV-Anlagen, Speicher und Wallboxen und schließen sie als Elektro-Meisterbetrieb an. Dachdeckerarbeiten gehören nicht zu unseren Leistungen.

Geht eine PV-Anlage auf ein Dach mit Faserzementplatten?

Ältere Faserzementplatten können Asbest enthalten, dann dürfen sie nicht einfach gebohrt oder bearbeitet werden und es gelten besondere Regeln. Wir sehen uns vor Ort an, welches Baujahr das Dach hat, und sagen Ihnen, was daraus folgt.

Unverbindlich anfragen

Passt die Anlage auf Ihr Dach?

Schildern Sie uns kurz, wie alt das Dach ist und was Sie vorhaben. Beim Termin sehen wir uns Dachstuhl, Eindeckung und Zählerplatz an.

Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr · info@seb-solar.de · Im Fruchtfeld 15, 77791 Berghaupten · Route öffnen